Nachrichten-Blog

Auf dieser Seite informieren wir Sie künftig über die wichtigsten Neuheiten der Modellbahnszene und Geschehnisse aus dem Vorbildbereich mit Bezug zum Sortiment der Großbahn. Damit ergänzen wir unser Printangebot, das Ihnen dazu  vertiefte Hintergrundinformationen bieten kann.  

 

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02. Januar 2012, 15:35

Generationswechsel bei Aristo-Craft

Nach über 40 arbeitsreichen Jahren in der Modellbranche – zunächst im Einzelhandel und dann mit der Marke Aristo – ziehen sich Maryann und Lewis Polk aus dem Management von Aristo Craft Trains zurück. Das Unternehmen bleibt aber in den Händen der Familie Polk. Mit Beginn des neuen Jahres übernahm Scott H. Polk, Enkel von Nat Polk, die Leitung der Unternehmensgruppe. Er ist der neue Präsident von Polk's Hobby, Aristo-Craft Trains und RMT by Aristo. Von Scott H. Polk ist zu erwarten, dass er den Direktvertrieb von Aristo-Craft über das Internet ausbauen wird, ließ Lewis M. Polk in einer Mitteilung verbreiten.

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30. Dezember 2011, 12:43

Piko G: Die Neuheiten für 2012

Der Sonneberger Modellbahnhersteller Piko hat traditionell zum Jahreswechsel seine Neuheiten für das nächste Jahr bekannt gegeben. Im G-Sortiment wird der TEE-Dieseltriebzug VT 11.​5 aus den 1950er Jahren die Hauptneuheit darstellen. Piko wird eine dreiteilige Grundversion sowie zwei verschiedene einzelne Ergänzungswagen anbieten. Der Dieseltriebzug verkehrte im TEE-Verkehr bei der DB als siebenteilige Einheit, später war er auch als vierteiliger F-Zug im Einsatz.
Bemerkenswert: Nach etlichen Jahren gibt es auch wieder mal zwei Neuheiten im Häuser-Programm. Und im Bereich der preiswerten Regelspurwagen sind diverse Person- und Güterwagenmodelle auf Basis eines zweiachsigen Grundfahrwerks zu erwarten. Mehr dazu im Piko-Neuheitenblatt (siehe Link).

Piko_2012_Neuheiten_G.pdf

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21. September 2011, 16:09

Piko G: Die Silberlinge kommen

Piko wird im Oktober die Formneuheiten "DB Silberlinge" als G-Modelle für die 45 mm-Spur in den Handel bringen. Die formgleichen Wagen werden in den Beschriftungsvarianten der Bundesbahn-Epoche 4 (70er/80er Jahre) als Wagen 2. Klasse und 1./2.-Klasse angeboten. Bei den Waggons handelt es sich um eine völlige Neukonstruktion, die zur Spielwarenmesse 2011 angekündigt wurde. Im Laufe des Herbstes wird auch die komplett neue Elektrolokomotive E 94 folgen, mit deren Vorbild sich der Gartenbahn Profi ausführlich in der kommenden Ausgabe 6/2011 befassen wird.

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16. September 2011, 13:54

Märklin-Tage vom 16. bis 18. September

In Göppingen haben die Märklin-Tage begonnen, die in diesem Jahr mit der Int. Modellbahnausstellung IMA verknüpft sind. Von der Eisenbahn-Fachpressevereinigung "Ferpress" erreichte uns dazu ein erster Bericht, den wir hier auszugsweise wiedergeben:
"Am Göppinger Bahnhof herrschte gestern bereits Andrang. Etwa 150 Fans warteten auf den spektakulären Zug aus sechs historischen Dampfloks. Mit den Kameras im Anschlag standen sie auch auf sämtlichen Brücken im mittleren Filstal - zunächst vergebens. Viele gaben auf. Der Zug stampfte schließlich mit mehr als zwei Stunden Verspätung auf Gleis sieben ein. Er sei schon verspätet in Nördlingen losgefahren und musste dann mehrmals warten, erklärt Bernhard Winklhofer, Bereichsleiter Betrieb im Göppinger Bahnhof. Trotz der Verspätung hatten die Dampfloks-Fans die Stahlgiganten schließlich schnell umzingelt und beobachteten, wie die Loks auf dem Bahnhofsgelände verteilt wurden. Dort sind sie das Wochenende über zu bewundern - ebenso wie der in der Nacht herbeigeschaffte Nachbau einer Dampflok 01 150, einige ältere Elektroloks und historische Waggons. Immer wieder rollen Sonderzüge in Göppingen ein. Eine Schmalspurbahn dreht auf dem Gelände der Firma Leonhard Weiss ihre Runden. Dort prägt das Göppinger Technikforum eine Märklin-Medaille mit dem legendären "Storchenbein" auf einer historischen Fallpresse. Bei der Märklin-Erlebniswelt in der Reutlingerstraße ist eine Anlage aufgebaut, die in einen Lastwagen passt - um nur wenige Beispiele aus dem breiten Programm zu nennen.
Zentrum des Messe-Großereignisses ist jedoch der Stauferpark. Auf 9000 Quadratmeter Fläche werden dort 130 Aussteller ihre Neuheiten präsentieren. Gestern Nachmittag herrschte emsiges Treiben auf dem Gelände. An der Showbühne wurde der Sound überprüft. In allen Ecken der Hallen legten die Aussteller Hand an die Anlagen und Modellbau-Stände. So wie Volkmar Breithut von den Gartenbahnfreunden Brigachtal, die mit einer knapp 100 Quadratmeter großen Modellwelt im Außenbereich vertreten sind."

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14. September 2011, 16:39

HSB: 20 Jahre Fahrt auf den Brocken

Wernigerode – Am 15. September 1991 erfüllte sich ein jahrzehntelang unerfüllbar zu scheinender Wunsch: Nach fast genau 30 Jahren Betriebsunterbrechung nahm die Brockenbahn mit zwei Sonderzügen feierlich wieder den Betrieb auf. 20 Jahre später werden am morgigen Donnerstag wieder zwei Sonderzüge der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) von Wernigerode aus auf den Brocken fahren und gemeinsam mit Zeitzeugen und Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung an diese historischen Ereignisse erinnern. Auf dem Gipfel wird außerdem der Eisenbahnkurier-Verlag seinen neuen Bildband „20 Jahre Harzer Schmalspurbahnen“ vorstellen und die Deutsche Post einen Sonderstempel anbieten.

Erstmals am 27. März 1899 fuhren Dampfzüge Ausflügler und Touristen auf den höchsten Harzgipfel. Der Bau der Mauer in Berlin am 13. August 1961 bedeutete zwei Tage später auch die Einstellung des Reisezugverkehrs auf dem Streckenabschnitt Schierke – Brocken. Mit dem Fall der „Mauer“ im Herbst 1989 war auch die Brockenkuppe ab dem 3. Dezember 1989 wieder frei zugänglich.
Nachdem im Frühjahr 1991 unter Beteiligung aller Anrainer-Kommunen der Harzquer-, Brocken- sowie Selketalbahn eine kommunale Gründungsgesellschaft zum Erhalt des Harzer Schmalspurnetzes gebildet worden war, begannen im Juni 1991 die Bauarbeiten zur 21 Millionen DM teuren Sanierung der Brockenstrecke. Insgesamt wurden 5.400 Meter Gleis erneuert, eine Eisenbahnbrücke im Eckerloch sowie zahlreiche kleinere Durchlässe saniert. Am 15. September 1991 fuhren dann zwei geschmückte Sonderzüge wieder in den Bahnhof Brocken ein. Damit war ein wichtiges Fundament für das erfolgreiche Tätigwerden der HSB im touristischen Schienenpersonennahverkehr gelegt.

Am 15. September 2011 nun fahren um 10.07 Uhr und 10.37 Uhr ab Wernigerode wieder zwei Sonderzüge auf den Brocken. Im Goethesaal werden zahlreiche Zeitzeugen das historische Ereignis von vor 20 Jahren würdigen.

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18. März 2011, 19:48

"Wetten, dass...?" mit Brusio-Viadukt

Das berühmte Kreiskehrviadukt der Rhätischen Bahn bei Brusio steht im Mittelpunkt der geplanten Außenwette der ZDF-Fernsehsendung "Wetten, dass…?", die am Samstagabend, 19. März, ab 20.15 Uhr ausgestrahlt wird. Der Turnverein Poschiavo hat sich das RhB-Bauwerk ausgesucht, um hier seine Wette zu präsentieren. Worum es geht, darf vorab nicht verraten werden. Nur soviel: Die 20 Männer vom Turnverein Poschiavo wollen der Rhätischen Bahn "Beine machen". Ob sie vielleicht einen Waggon über das Viadukt ziehen wollen? Wir wissen es nicht. Aber die Aktion führt dazu, dass die RhB am 19.3. ab 14 Uhr bis Betriebsschluss den Zugverkehr zwischen Poschiavo und Tirano einstellt, zumal gleichzeitig in Tirano gebaut wird. Ersatzweise verkehren Busse von PostAuto Graubünden. Hier noch ein paar Fakten zur Außenwette, laut ZDF:
- 2000 Meter Kabel
- 100 KW Licht
- 40 MitarbeiterInnen vor Ort
- 20 Mann des wettenden Turnvereins Poschiavo
- 5 Kameras
- 1 Kreisviadukt

Mehr zur Sendung, die diesmal aus Augsburg kommt, bei der Augsburger Allgemeinen:
http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Wetten-dass-kommt-mit-spektakulaerer-Wette-id14323211.html

Redakteur

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18. Februar 2011, 22:01

Märklin: Insolvenzphase beendet

Die Insolvenz des Spielwarenherstellers Märklin ist jetzt auch juristisch beendet. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, habe das Amtsgericht Göppingen mit Beschluss vom 17. Februar 2011 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gebr. Märklin & Cie. GmbH (Göppingen) aufgehoben und den am 6. Dezember 2010 von der Gläubigerversammlung beschlossenen Insolvenzplan für rechtskräftig erklärt. Damit endet auch das Amt von Michael Pluta als Insolvenzverwalter. Pluta hatte sich gegen einen Verkauf von Märklin entschieden, da ihm die vorliegenden Angebote der Interessenten nicht ausreichten. Statt dessen wurde der Insolvenzplan verfolgt, der die früheren Gläubiger, darunter Finanzinstitute wie die BW-Bank, Goldmann Sachs und die Kreissparkasse Göppingen, zu Inhabern des Unternehmens Märklin macht. Die Gläubiger haben bereits 27 Millionen Euro als Teil ihrer Gesamtforderungen in Höhe von 61 Millionen Euro erhalten.
Märklin hatte Anfang Februar 2009 zum Auftakt der Nürnberger Spielwarenmesse Insolvenz anmelden müssen. Zuvor, im Sommer 2007, hatte Märklin die Marke LGB und einen Teil der Mitarbeiter des insolventen E.P. Lehmann-Werkes übernommen.

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18. Januar 2011, 18:38

Die LGB-Neuheiten für 2011

Messeneuheiten komplett: Schon am Vortag der offiziellen Neuheitenschau für die Fachpresse am 19. Januar, hat Märklin das LGB-Neuheitenprogramm in seiner Produktdatenbank veröffentlicht. Es enthält sämtliche zur Spielwarenmesse als Formneuheit oder Farbvariante vorgestellten Produkte mit Preisen und Beschreibungen. Form-Neuheiten sind eine sächsische IK sowie die daraus erbaute Doppellok IIK. US-Modelle und RhB bilden einen weiteren Programmschwerpunkt. Klicken Sie auf den unten stehenden Link und Sie gelangen zur Datenbank der 2011er-Neuheiten von LGB.
http://lgb.de/de/produkte/tools_downloads/produktdatenbank.html?searchtext=&artnr=&gaugechoice=0&era=0&groupchoice=0&features=0&subgroupchoice=0&catalogue=1120&submit

Den kompletten LGB Neuheitenkatalog 2011 kann man hier herunterladen:
http://www.lgb.de/de/service/veroeffentlichungen/neuheiten.html

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04. Januar 2011, 17:01

LGB auf sächsischer Spur

Der Neu-Nachbau der ersten sächsischen Schmalspurlokomotive der Bautype I K hat nun auch Märklin beflügelt. Im LGB-Neuheitenprogramm 2011 ist der kleine C-Kuppler die Hauptneuheit, obwohl mit dem Erscheinen nicht vor Frühjahr 2012 zu rechnen ist. In analoger Ausführung soll die I K, die bislang als Kleinserienmodell von Modellbau Frey aus Seifhennersdorf im Maßstab 1:22,5 sowie von Accucraft in 1;20,3 als Echtdampfmodell angeboten wurde, bei LGB knapp 600 Euro kosten.
Märklin greift mit der I K auch gleich eine kurze Episode des sächsischen Lokomotivbaus auf: die Doppellok II K, die nur in zwei Exemplaren aus vorhandenen I K-Maschinen gebaut wurde. Man kuppelte dazu die Lokomotiven rückseitig bei entfernten Führerhausrückwänden zusammen – das Prinzip der Fairlie-Lokomotiven (siehe GBP 4/2005). Das doppelte Lokchen II K soll ebenfalls 2012 ausgeliefert werden und soll als Analogmodell knapp 1000 Euro kosten. Zur sächsischen I K in Vorbild und (Echtdampf-)Modell siehe auch GBP 3/2008, ab Seite 34.

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04. Januar 2011, 16:43

Piko: Das deutsche Krokodil

Nach dem thematischen Ausflug in den Harz widmet sich Piko im Jahr 2011 wieder der Regelspur. Hauptneuheit wird die Güterzuglokomotive E 94 sein, das 1940 erstmals in Dienst gestellte "deutsche Krokodil", das auch bei den Bundesbahnen Österreichs (BBÖ)in Dienst war. 1988 wurden die letzten Lokomotiven dieser Baureihe bei der Deutschen Bundesbahn ausgemustert. Mit dem G-Modell der sechsachsigen Lok stößt Piko in einen neuen Preisbereich vor, der mit ca. 480 Euro knapp unter der 500-Euro-Marke liegt. Weiterer Klassiker nach DB-Vorbild werden zwei Versionen der "Silberlinge" sein. Die Nahverkehrswagen liefen in den 1960er bis 1980er Jahren auch in Eil- und vereinzelt in D-Zügen mit. Piko wird die Wagen in einer um drei Fenster verkürzten Version bringen, wobei sich die beiden Wagen 1./2. Klasse und 2. Klasse formtechnisch wohl nicht unterscheiden werden, sondern nur durch eine entsprechende Beschriftung.
Für alle G-Modellbahner, die auf das Piko-Gleissystem setzen: Mit der Bogenweiche wird das Gleisprogramm um eines der interessantesten Elemente erweitert.

Piko G Neuheiten_2011.pdf



   



 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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